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Nox
Es war ein eisiger, schneereicher Winter im Neu geeinten Deutschem Reiche. Napoleon brauste vor einigen Jahren über Europa her, doch jetzt hatte sich alles wieder einigermaßen beruhigt, zumindest bekam Nox nichts dramatisch wichtiges in seinem Anwesen im Bayrischen Wald mit. Er hatte sich Napoleon recht gut widersetzt und dessen Truppen massiv verängstigt, sodass sein Grundstück nicht ins neue Reich eingegliedert wurde und sich Nox somit keinen lächerlichen Gesetzen unterordnen musste. ein Pirat war lieber frei, selbst wenn er kein Schiff mehr besaß. Zu Nox bedauern musste er vor einigen Jahren seinen letzten Diener zu Grabe tragen und war seitdem allein und allmählich übermannte ihn die Langeweile. Also überlegte er sich, mal wieder auf Reisen zu gehen und etwas mehr die Welt zu erkunden. Außerdem, da es Winter war, musste er sich nicht um irgendeine Gartenarbeit sorgen und wenn sich wer in seinem Wald verlaufen würde, dann würde der schon durch die Kälte alleine verrecken, also gab es nichts zum aufpassen! Er ging in seine Private Bibliothek, in der er Karten, Tagebücher und andere Aufzeichnungen aufbewahrte und zog sich eine Karte Europas hervor. Ich wollte mir jetzt wohl bald eine neue besorgen, dachte er sich, da seine Karte noch auf eine Zeit vor Napoleon datiert war. Aber nichtsdestotrotz konnte er sich interessante Orte herauspicken. Wie wäre es denn mal mit transsylvanien? Das war immernoch eine gegend über die man nicht so viel wusste und düstere Mythen waren immernoch sehr verbreitet! Vielleicht konnte er ja ein paar Geheimnissen auf die Schliche kommen? Und vielleicht fand er ein paar Artefakte, die weder ein Assassine noch ein Templer in Händen halten sollte....
Also war es beschlossen! Er packte sich einen Koffer, packte sich genügend Gold ein, zog sich einen warmen, schicken Mantel an, Handschuhe und Hut waren bei dem Sauwetter ein Muss und so machte er sich auf zu einer Postkutsche zu gelangen... doch musste er dafür erst einmal zur nächsten Ortschaft hatschen und zwar durch sehr tiefen Schnee!
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Spät am Nachmittag kam er dann endlich mal in der nächst-größeren Ortschaft an und saß bei der Post und wartete auf die Kutsche. Der Schaffner hatte ihm eine Wegbeschreibung gegeben und wo Nox in welche andere Kutsche umsteigen musste. Es würde ein paar Tage dauern, aber Nox war schon gespannt darauf. Er reiste selten per kutsche, somit war es immer interessant und bei jeder neuen Reise sahen die Kutschen anders aus. Am frühen Abend ging dann die Reise per Kutsche los, es war also eine Nachtfahrt.
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Eine gute Woche später, bei der kein Überfall auf eine der Kutschen standfand oder sonst was spannendes passierte, außer das mal ein wenig zu viel Schnee herumlag und sich die Reise somit erneut verlängerte, kam Nox in einem Örtchen in Transsylvanien an. es war früh morgens aber erstmal musste er sich eine Übernachtungsstätte suchen! Der Kutscher wies ihm eine Richtung, zum Glück konnte der Kutscher ein wenig englisch und half nox somit weiter. Das es einen Sprachlichen unterschied gab, hatte er nämlich bei seinem Aufbruch nicht bedacht. Da war er einmal spontan und schon vergaß er sowas wichtiges! Aber er würde schon irgendwie rumkommen, hoffte er. Er stapfte durch den tiefen Schnee und schwor dass seine Nase bestimmt schon ein Eiszapfen war, so kalt wie sie war und schmerzte, als er bei besagter Unterkunft ankam. Die Holztüre ließ sich etwas schwer öffnen, aber als er sie mal aufbekam, begrüßte ihn eine schöne Wärme, die bestimmt von einigen Öfen ausgestrahlt wurde. Mit roter Nase und rosa Bäckchen trat er ein, schloß die Tür knarzend hinter sich und wollte sich den Schnee abklopfen, als er ein paar eisige, misstrauische blicke von ein paar Einheimischen erntete, die sich gerade an ein paar Tischen ein Frühstück mit Kaffee oder... Vodka? gönnten. Er war sich nicht sicher, aber er roch eine Note Alkohol in der Luft. Er klopfte sich die schneeflocken vom Mantel und ging zum Tresen, wo eine junge aber kräftig gebaute Dame auftauchte, ihn erst misstrauisch anblickte aber dann lächelte. Nox versuchte es einfach mal auf deutsch, da er zumindest glaubte dass die Regionen hier mal Österreich gehörten oder zumindest vielleicht Einflüsse bis hier rüber gedrungen sein könnten. "Ich würde gerne ein Zimmer für ein paar Nächte mieten. Habt ihr noch was frei?" Die Dame schien ihn tatsächlich zu verstehen, nur war ihr gesprochenes Deutsch nicht ganz so gut, aber sie gab ihm ein Zimemr und führte ihn dort hinauf. Er bezahlte für ein paar Nächte im Vorraus und den Rest musste er zahlen, wenn er wieder abreiste, weil es davon abhing wie lange er denn blieb. Es war eine kleine holzstube mit Bett, kommode, Kleiderständer, einem Tischchen, einem Hocker und einem kleinen Kamin, der die Wärme ins Zimmer hinauf ließ. Er stellte seinen Koffer ab und war froh sich wieder etwas breit machen zu können und nicht in einer Kutsche herumsitzen zu müssen und es war warm! Er hing seinen Mantel auf und schob den Hocker zum Kamin, packte sein Journal, Feder und Tintenfass heraus und machte sich daran sich am Kamin zu wärmen und die letzten paar Tage kurz nieder zuschreiben. Als er fertig war, räumte er ein wenig seine Sachen aus dem Koffer in die Kommode, tat aber sein Geld in eine geheime Tasche des Koffers und schob diesen dann unter das Bett. Er zog sich auch endlich mal seine Stiefel aus und war froh seine Füße mal wieder an die frische Luft zu lassen und ließ sich aufs Bett fallen. Er ruhte sich ein wenig aus von der langen Reise aber so zur Mittagsstunde grummelte sein Bauch weil er Hunger hatte und er wollte das restliche tageslicht noch ein wenig ausnutzen um sich im Ort umzusehen. Er stand wieder auf und beschloss sich erstmal zu waschen und umzuziehen. Er holte sich ein frisches Hemd, Weste, Unterhose und Hose heraus und eine Seife! Damit ging er dann aus dem Zimmer und zu der Tür, wo die Dame meinte "Bad" und trat ein. Da war ein kleines Waschbecken und ein Wasserhahn mit dem man einen Bottich mit Wasser füllen konnte um ihn dann über dem Ofen zu erhitzen. Er wusch sich schnell mit dem kalten Wasser, da er sich jetzt nicht die Mühe machen wollte Wasser zu erwärmen und zog sich dann frische Kleidung an. Das war schon viel besser! Auch wenn seine alten Piratenkollegen ihre Reinheit immer vernachlässigten fand er sich schmutzig nie wohl... Aber an Nassau sah man ja, dass Schmutz und Dreck (;D) Krankheiten mit sich bringen. Er nahm seine schmutzige Kleidung und ging wieder in sein Zimmer um sich seine Stiefel, nachdem diese auch ein wenig auslüften kontnen, wieder anzuziehen. Er schlüpfte wieder in seinen warmen Mantel und ging aus dem Zimmer, schloss es ab und fragte die Dame unten wo man etwas zu Mittag bekommen konnte. Sie meinte hier in der Herberge und nannte ihm noch drei weitere Wirtschaften und erzählte ihm noch kurz von ein paar alten Burgen und Kirchen in der Gegend, die er sich mal angucken wollte, doch sie warnte ihn davor im Dunkeln zu weit vom Dorf entfernt zu sein. Manch einer ward nie mehr gesehen. Nox nickte, bedankte sich und ging hinaus in die Kälte. Soso, hier geht wohl etwas um oder sie sind im Schnee verunglückt, aber interessant! immerhin ist es hier nicht so kalt, wie am Nordpol. Doch trotzdem fror er ein wenig aber marschierte neugierig durch die Gassen. Die Häuser hatten einen schönen Baustil, ganz anders als in der Karibik, England oder im Deutschen Reich. Er sog die ganzen Einflüsse in sich auf und ging dann zu einer der Wirtschaften, die ihm von der Dame genannt worden ist.
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Nachdem er etwas der hier heimischen Speisen gegessen hatte und zu seinem Bedauren eine Art warmes bier bekommen hatte, es allerdings trotzdem trank weil er Durst hatte, war er jetzt doch leicht angeschwipst und versuchte es zu unterdrücken. Er hasste es, dass ihn selbst die kleinsten Mengen an ALkohol so anfällig machten, aber hier bekam man scheinbar nichts anderes. Es war nun früher Nachmittag, doch es war schon recht düster, da Wolken aufgezogen waren und es anfing zu schneien. Doch Nox scheute die Dunkelheit nicht und machte sich auf ein wenig mehr der Umgebung zu erkunden. Er war nun am Äußeren Rand der Stand und sah in einiger entfernung eine alte Turmruine und es reizte ihn dorthin zu stapfen und diese zu erkunden. Es führte ein Weg hinaus, das erkannte er an den Pferdespuren, doch hinüber zum Turm sah er keine SPuren im Schnee. Als er da ankam, muss die Sonne schon sehr tief am Himmel stehen, denn es war schon ungemein düster als er sich den hügel hinauf zum turm empor kämpfte. Er rutschte im Schnee mehrfach aus, aber letztendlich hatte er es hinaufgeschafft und blickte vom sockel des Turmes hinunter zur Ortschaft. Lauter kleine Orangene Lichter waren zu sehen. Er shcmunzelte, das sah schön aus in dieser Schneereichen, düsteren Landschaft.
Kesh admin
An eisigen, kalten Tagen wie diesen war es nicht unüblich in Transilvanien, dass die Sonne schneller von dannen ging als sie es normalerweise tat. Der Lichtball hing nur mehr träge über den Baumwipfeln und war bereits dabei vom Horizont zu verschwinden. Auch die letzten Sonnenstrahlen die noch ein wenig Wärme spendeten, gingen schlussendlich unter. Kalte Luftzüge zischten durch prunkvolle, jedoch auch ein wenig vergessene Räume eines Korridores. Die Korridore gehören alle zu einem Anwesen, welches sich ein wenig entfernter von jeglicher Zivilisation befand. Es war ein altes Schloss mit brüchigeren Mauersteinen, einer Zugbrücke die mithilfe eines Stahlseiles befestigt war und mit flauen Fakellichtern wurde das ganze in der Dunkelheit beleuchtet. Das Anwesen stand abgelegener auf einem Privatgrundstück umringt von tiefen Wäldern, welches von einem eisernen Zaun umringt war - ein großes Metalltor schmückte den Eingang in den Garten.
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Wie jedes Schloss besaß auch dieses ein Schlafgemach. Dieses war recht groß und bot sehr viel Platz. In der Mitte platziert befand sich ein riesengroßes Himmelbett, daneben jeweils auf beiden Seiten ein Nachttisch. Die Möblierung war zeitgemäß angepasst- also im Stil des Neunzehnten Jahrhunderts. Zugezogene Vorhänge verdeckten die Aussicht aus dem großen Fenster und verhinderten dadurch, dass auch die letzten Sonnenstrahlen ins Zimmer eindringen konnten.
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Stille. Nichts rührte sich außer ein paar Mäuse die über den kalten Steinfußboden huschten. Draußen konnte man Raben und sonstiges Getier krähen und mauen hören. Plötzlich ertönte ein lautes Knarren und ein versteckt-gehaltene Sarg, welcher neben dem Bett platziert war, begann sich langsam zu öffnen. Hinaus stieg ein Mann, das Alter war ihm schwer anzusehen. Vielleicht lag es an den langen Haaren? Diese hingen lässig über seine Schultern und umschmeichelten sein markantes Gesicht. Seine Haut war so bleich wie der Schnee draußen, seine Augen so rot wie die Farbe des Blutes. Sein Gewand sah sehr festlich aus, er trug eine altertümliche Weste und eine schwarze Hose, welche in seine Stiefel gestrickt war. Von seinen Schultern hing ein langer dunkler Umhang, welcher ihm eine interessante Silhouette im Fakellicht spendete.
Mit starrem Blick nach vorne ging der mysterriöse Mann die Steinwendeltreppe in Richtung Tor hinab, öffnete es mit einem lauten Knarren und verschwand hinaus in die Dunkelheit.
Nox
Immerhin, dachte sich Nox, ist die Wirkung vom blöden Bier wieder einigermaßen weg. Das Hochgelaufe hatte ihn schon ein wenig angestrengt, aber seine Backen waren immernoch ganz pink, vor kälte und beschwipst sein! Der Wind pfiff um seine Ohren und er ärgerte sich keine Mütze zu besitzen. hüte waren zwar auch praktisch, aber die Ohren schützten sie nicht. Er hielt sich den Hut, damit dieser nicht weggeweht werden konnte und widmete seine Neugierde nun dem großen Turme. Einige Steinblöcke ragten aus dem Schnee hervor, die vermutlich mal herausgebrochen waren. Vielleicht durch Kanonenschüsse? Kriege gab es hier bestimmt auch mal. Von seiner Seite aus, sah er keinne eingang, aber als er mal hinauf blickte, sah er weiter oben die Reste einer treppe, also waren die hier umher liegenden Steinblöcke die Reste der Treppe. Oh man, dachte er sich und wollte eigentlich nicht bei so einer Kälte herumkraxeln, aber es reizt ihn, den Turm zu erklimmen und dann die Aussieht zu genießen. Obwohl es dunkel war, sah er mit seinem einen Auge noch ganz gut, da er eher ein Wesen der Nacht war. Er rieb sich die Hände warm und durch seine Gedanken schossen Erinnerungen an alte Zeiten, in denen er mit Edward und Valentine ungehalten Hauswände empor kletterte. Er vermisste sie und war für einen Augenblick abgelenkt. Scheiß Akohol, der macht traurig... Er schüttelte den Kopf und versuchte die Bilder abzuschütteln und machte sich daran zum Treppenrest empor zu klettern. Mehrere Male wäre er abgerutscht, weil an den Vorsprüngen zu viel Schnee lag, aber jetzt trennten ihn nicht mehr viele centimeter vom absatz... Er musste sich nur kräftig genug abstossen und sich festhalten. Hoffentlich schaff ich eingerosteter alter Mann das, dachte er sich amüsiert schnaubend und stieß sich so gut ab wie er konnte. Ein Augenblick in dem er die Luft anhielt, aber seine Finger bekamen den kalten Stein zu fassen, doch rutschig war es alle mal, aber irgendwie schaffte er es sich empor zu hangeln. Er atmete geräuschvoll aus und lehnte sich an die turmwand. "Ich muss das wieder öfter machen...," flüsterte er und blickte nun die Treppe entlang. Diese führte einige meter um den turm herum und endete dann an einer alten Holztür. Diese zwar ziemlich eingefroren und mit einem kräftigen Tritt gab das Schloss nach, da es zum einen rostig und eingefroren war. Es war ein kleiner runder Raum, mit einer wendeltreppe nach unten und einem kleinen Fenster, aber scheinbar gab es hier Etagen mit so räumen. Es standen alte vor sich hin modernde Holzbänke herum und ein paar alte Waffen lagen noch am Boden herum. Allerdings waren die schon ziemlich hinüber und nox hatte kein Interesse daran, er wollte lieber einen weiteren Weg nach oben finden und ging erstmal ein wenig im Raum herum. Da entdeckte er noch eine alte Tür, stieß die auf und fand eine Treppe im Turm die nach oben führte und erklomm den Weg hinauf. Er durchkreuzte ein paar Raumebenen ehe er vor einer Klapptür halt machte und diese irgendwie versuchte zu öffnen. Das ging etwas schwerer, da er sie nach oben aufdrückte und da scheinbar ziemlich viel Schnee drauflag. Auf jeden Fall rieselte ihm so einiges ins Gesicht. "Man, jetzt wünschte ich, ich hätte mehr musklen," fluchte er leise während er sich abmühte und nach etlichen Versuchen die Tür soweit aufrdücken konnte, dass er sich nach oben rausquetschen konnte. Dabei verabschiedete sich sein Hut und wurde vom winde weggeweht. "Damnit!" Aber er war draußen und am höchsten Punkt des turms, wo der Wind noch eisiger wehen konnte als zuvor. Er fror, aber die Aussicht war erstaunlich, auch wenn es schon sehr dunkel war. Nun eigentlich war das erstaunlichste, dass er eine Art Schneesturm sah und somit nur noch kaum die Lichter des Dorfes und lauter Schnee im Gesicht hatte. "Danke Wetter! Jetzt wo ich mich hier raufgequält hab lässt du mich nichts sehen!"
Nik
Der Mond erhellte die dunkle Nacht und zauberte leichte Lichtschlieren in die Baumkronen des Waldes. Eine dunkle und schnelle Gestallt huschte schnell und mit leichten Schritten über den kalten Erdboden. Lange dauerte es nicht mehr und er würde in die Nähe des Menschendorfes gelangen. Dort fände er sein neues Ziel und auch gleichzeitig sein neues Abendessen. Man muss wissen, dass es sich bei dieser blassen und dunkel gekleideten Person um niemand anderen handelte als Nikolai Iwanow, den Grafen des Schlosses im weiter hinten gelegenem Teil des Landes. Das Dorf lag nicht weit entfernt von seinem Zuhause, doch es lag zum Glück immernoch eine Distanz die groß genug war zwischen ihnen und somit hatte er seine Ruhe vor ungestörten und unbefugten Gästen. Wobei dies auch nicht schlimm wäre, denn aus einem komischen Grund verschwanden genau diese Wesen von seinem Anwesen spurlos...
Nik konnte durch die Kälte immernoch warme Körper spüren und den Geruch der lebenden inhalieren, er war nicht mehr weit von seinem Ziel entfernt. Da entdeckte er auch schon eine Frau mit roten Haaren, sie war gerade dabei Feuerholz aus den Wäldern zu sammeln. Pech für sie, dachte er sich. Leise huschte er immer näher und näher an sie heran, bis er schließlich von einem Baum direkt auf sie hinunter sprang. Sie schrie, doch ihr Schrei verblasste nach wenigen Augeblicken. Ihr Leben wurde aus ihr herausgesaugt, man sah wie das Augenlicht in ihrem Gesicht schwand. Er hatte die Frau blutleer gesaugt, übrig war nur mehr eine leere Hülle. Er lies ihre Leiche fallen, wischte sich das BLut vom Mund und grinste. "Das es auch jedes mal zu einfach ist." murmelte er und zog den leblosen Körper auf die Seite des Weges. Die Tiere sollten schließlich auch was davon habenn. Da er keine Lust mehr hatte hier länger zu verweilen, ging er mit leichten Schritten zurück in Richtung Schloss, seine roten Augen leuchteten in der Dunkelheit. Sie schienen jetzt viel heller zu leuchten als vor seinem kleinen Abendessen.
VOr seinem Anwesen hat sich doch glatt etwas in seinem Zaun verfangen, was das wohl sein könnte? Da der Zaun gefühlte zweieinhalb bis drei meter hoch war, verwandelte er sich in eine Fledermaus um nachzusehen, um was für ein Objekt es sich handelte. Es war doch glatt ein....Hut? Wie kam der denn da hin? Ein Eindringling? Vorsichtig flatterte er zum Fenster seines Schlafgemaches, denn das hatte er geöffnet bevor er auf einen kleinen Abendspaziergang gegangen war.
Nox
Nox verweilte ein wenig dort oben auf dem Turm, in der Hoffnung der Sturm würde sich ein wenig lichten und dass er mehr von der Umgebung sehen könnte, aber das Wetter spielte nicht mit und es wurde ihm allmählich dort oben im Winde zu kalt. Er blickte einmal noch in alle Himmelsrichtungen und machte sich an den nervigen Abstieg, er hoffte, dass es ihn nicht irgendwo dabei dann hinschmiss und schob an allen Stellen den Schnee weg, wo er hin kam und wo er dachte es könnte gefährlich werden. Nach etlichen schockmomenten, in denen er fast dachte er würde ausrutschen und sich die Knochen brechen und in denen sein Herz schneller schlug, hatte er es aber doch irgendwie geschafft heile wieder unten am Turm anzukommen. Aber jetzt hatte er für seinen ersten Tag genug getan und wollte zu der Herberge zurückkehren um sich dann auch mal von der langen Reise auszuruhen, vielleicht fand er dabei ja einen Laden, in dem er sich einen neuen Hut kaufen konnte. Er stapfte durch den Schnee in Richtung der Lichter und merkte, dass er den Weg zuvor irgendwie nicht mehr entlangwanderte, sondern davon abgekommen war und durch immer tieferen Schnee stapfte. Die Kälte kroch ihm somit erst durch seine Glieder. Bibbernd und zitternd mühte er sich zum Dorf und war froh wieder auf einem hlabwegs geräumten Weg zu stehen und zu laufen! er stampfte sich den Schnee von den Füßen und eilte schnurstraks in Richtung Herberge. einen Hut würde er morgen suchen, er wollte nicht noch länger in der Kälte herumwandern. Er trat ein und wurde erneut von ein paar grimmmigen alten Herren, vermutlich waren es Stammgäste, angeblickt, doch während sie in der Früh noch sehr skeptisch und wütend blickten, schienen sie jetzt eher darüber amüsiert, dass er einen knallroten Kopf von der Kälte hatte und wie Espenlaub im Winde schlotterte. Er ging zur Herbergendame und orderte eine Tasse Kaffee und bekam von ihr schmunzelnd eine. Er zahlte, nahm die Tasse zwischen seine zitternden Hände und suchte die Nähe des Kamins. Das Feuer loderte und knackte und verströmte wohlige Wärme. Sehr langsam wärmte er sich mithilfe des Kaffees und des Feuers auf. Die Herren, die an einigen Tischen saßen und Karten spielten unterhielten sich in der ortsansässigen Sprache, da immer wieder mal einer zu Nox herüberblickte, konnte dieser sich schon denken, dass über ihn gesprochen wurde, obwohl er die Sprache nicht verstand. Vermutlich amüsierten sie sich darüber, dass die Deutschen nicht so eine Kälte kannten. Er trank seinen Kaffee aus und brachte die leere Tasse zurück, bedankte sich und wünschte eine Gute Nacht, ehe er hinauf zu seinem Zimmer eilte.
Drinnen angekommen zog er seine vom Schnee nassen Klamotten aus und schlüpfte in einen Schlafanzug. Der Kamin im Zimmer glimmte ein wneig, also legte er ein paar Holzscheite nach und krümelte sich unter die Decke. Er würde am nächsten Tag das Gesehene niederschreiben, jetzt war ihm zu kalt und er war auch zu müde dazu. Als zusammengeknödelter Deckenball schlief er einige Zeit später ein.
Nik
Vorsichtig quetsche sich die kleine Fledermaus mit ihren dünnen Flügeln durch das offen gelassene Fenster. Mit einem Flügelschlag verwandelte sich Nikolai wieder zurück in seine untote und blasse Menschengestalt. Sein Umhang war so lang, dass er ihn beim Gehen am Boden entlang zog, er verlieh ihm jedoch dadurch einen gewissen mysteriösen Reiz. Fremde Gerüchte konnte er im Moment nicht wahr nehmen, vielleicht war das ganze doch nur eine Einbildung. Die Nacht war noch jung und somit konnte noch viel vollbracht werden. Mit einem vollgeschlagendem Bauch wanderte er durch sein Schloss. Es war sehr groß und hatte viele verwirrende Gänge, doch es gab niemand anderen als den Grafen selbst und seinen Sohn, die sich hier besser auskennen würden. Schließlich war er ja schon etliche Jahre hier.
Auch Vampire mögen die räumliche Atmosphäre eines Kamins sehr, Nik war gerade dabei ein Feuer im Kamin der Bibliothek mit kleinen Feuersteinen zu entfachen. Gemütlich setze er sich mit einem alten vermoderten Buch, dessen Einband schon von den Seiten fiel, in seinen Sessel und began darin zu lesen.
Nox
Die Nacht verging zügig, vor allem für Nox, da er von der langen Reise doch sehr erschöpft war und wie ein Stein schlief. Erst als am nächsten Morgen Sonnenstrahlen in die Kammer schienen löste sich seine Erschöpfung etwas und er wachte gähnend auf. Er rieb sich blinzelnd sein eines Auge und merkte dass seine Augenklappe irgendwo im Bett verschwunden war. Vorsichtig rieb er sich also auch ein wenig schlafbrösel aus seinem wunden Auge und setzte sich gähnend auf. Es war kühler im Zimmer als am letzten Abend, denn nur noch eine kleine Glut glimmte im Kamin. Er stand auf und legte ein paar Holzscheite nach und blies ein wenig die Glut an, um die Flammen wieder besser zu entfachen. Daraufhin schnappte er sich sein Journal, Tinte und Feder und setzte sich wieder auf das Bett und zog sich die Decke über die beine. Er schrieb nun seine Eindrücke der Ortschaft nieder und fügte ein paar kleine Skizzen an, auch von dem Turm. Heute würde er auf jeden Fall versuchen ein paar Informationen über die nähere Umgebung herauszufinden, wer weiß ob hier nicht auch irgendwo im Untergrund eine altbekannte Auseinandersetzung statt fand. Auf jeden Fall war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass an einem so verlassenen, fremden und doch wilden Ort sich irgendwo ein Vorläufer Artefakt befand. Man müsste es nur finden...Falls es denn existierte. Er schrieb seinen Eintrag fertig, ließ die Tinte etwas trocknen und suchte derweil das Bett nach seiner Augenklappe ab. Er fand sie und entknotete sie. Dann suchte er sich Kleidung für den heutigen Tag zurecht und machte sich fertig, richtete alles und schlüpfte dann in Stiefel in Mantel. Ach, ich muss mir ja auch noch einen neuen Hut besorgen, dachte er sich, als er das Zimmer verließ und ging hinunter. Unten erfüllte die Herberge ein Duft von Essen und sehr starkem Kaffee. Er nickte der Dame zu und fragte sich ob sie 24/7 hier unten war und alle bediente, oder ob sie auch mal was anderes tat. Er bekam Kaffee und eine Art Haferbrei und suchte sich einen Tisch dern och nicht besetzt war. Und scheinbar hat sie auch viele Stammgäste, die den ganzen Tag hier verbringen, aber gut es ist Winter, was sollen die Menschen schon großartig machen? Er wurde wieder einmal von ein paar der Herren beäugt, vor allem von Gesichtern, die er am Vorabend noch nicht gesehen hatte. Ich bin wohl immer noch eine Kuriosität, dachte sich Nox verschmitzt und trank seinen Kaffee und probierte den Brei.
Er beendete nach einiger Zeit sein Frühstück und brachte alles zurück, zahlte ein paar Münzen und verließ dann die Herberge wieder um sich nun besser in der ortschaft umzusehen. Er schlenderte durch die eingeschneiten Gassen und schaute sich nach Läden um. Vor allem interessierte ihn ein neuer Hutladen und so etwas wie eine Bibliothek oder allgemein etwas wo man Bücher herbekam, da er stark anzweifelte, dass man hier schon so kultiviert für einen ort der wissenspeicherung war. Er sah eine Kutsche mit einer warenlieferung zu einem Gebäude dahintrotten, Nahrung schien scheinbar zu einem kleinen Laden gebracht zu werden. Vielelicht gab es dort ja auch einen Hut. Aber als er näher kam und durch das Schaufenster blickte, sah er doch nur Nahrungsmittel und einiges an Vodka und Bier. Er schmunzelte und schlenderte dann wieder weiter durch den Ort, bis er dann doch mal einen Laden fand mit Bekleidungen. dort fand er zwar keinen Hut, wie seinen alten, hatte jetzt aber eine Pelzmütze, perfekt gegen die Kälte und jetzt froren siene Ohren auch nicht mehr! Er war aber viel mehr über den doch günstigen Preis erstaunt, im deutschen Reich, wäre sowas als Modemütze teurer gewesen. Nun etwas besser gegen die Kälte gewappnet, galt es mehr über den Ort hier herauszufinden! Wenn er schon keine Bücherei fand, hieß es wohl die Einheimischen anzapfen, und wo geht das am besten? Genau in einer Taverne! Er suchte also eine auf und diese war zur frühen Vormitagstunde recht gut besucht. Er setzte sich an den Tresen und fragte erstmal nach einem Wasser, er wollte nicht schon wieder betrunken werden... Der Kellner lachteauf, "Ihr Deutschen haltet aber auch wirklich nicht viel aus, oder! Ein Vodka gegen die Kälte tut doch gut." Nox war erstmal über das flüssige Deutsch überrascht, aber mit Vodka woltle er nun wirklich nicht anfangen, "nein danke, ich würde aber auch gerne einen Kaffee nehmen, den halte ich aus." Er schmunzelte und bekam dann auch eine Tasse. Er kam dann ein wenig ins Gespräch mit dem Kellner, warum er denn hier in diese Gegend sei und Nox berichtete ihm, dass er einfach auf ein Abenteuer aus war und mehr über die Gegend herausfinden wollte. Mit sehr ernster Miene blickte ihn der Kellner an, "Diese Gegend ist kein Spaß und kein Ort für einen Edelmann, der die Gefahren des Winters und des unnatürlichem Unterschätzt." Ein Edelmann, so wirkte er also auf diese Leuteh ier? Nox lachte in Gedanken, "ob ich mich Gefahren stellen kann, soll meine Sorge sein, guter Mann. Aber unnatürlichem? Wovon redet ihr?" Dem kellner shcien diese Frage unbehaglich zu sein, aber er antwortete und erzählte von einem uralten Schloss ein paar Kilometer entfernt, das eine böse Aura haben soll. "Keiner der dort hin ging um es zu untersuchen, kehrte je zurück." "Und hier geht man also von bösen Geistern aus?" Fragte Nox weiter, "kamen bereits Kirchenmänner vorbei?" "Ein paar Mal gingen Priester dorhtin, aber sie kehrten nie zurück, also wollte die Kirche nicht mehr Männer an diesen verfluchten Ort verlieren." Das waren auf jeden Fall interessante Informationen, lediglich einer anderen Art. Er überlegte, was könnte dort sein? Können Artefakte selbstständig agieren und MEnschen auslöschen? in einem Schloss? "Weiß man, wem das Schloss gehörte?" fragte er weiter. Der KEllner blickte nachdenklich drein, "naja ich glaube vor etlichen jahrzehnen oder shcon Jahrhunderten lebte dort mal eine Adelsfamilie, aber das ist so lange her und ich bezweifle, das von denen noch jemand lebt. Aber Sie sollten sich von dort lieber fernhalten, wenn Sie weiterleben wollen." Nox schmunzelte, "jetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht."
Nox verweilte noch eine Weile in der Taverne mit genug Kaffee und machte sich dann aber erstmal wieder auf in seine Herberge. Wenn er wiirklich dieses Schloss aufsuchen wollte, sollte er vielleicht nicht ohne ein paar Waffen aufbrechen. Er steckte sich seine alte, Treue Pistole aus seiner Jugend ein und band sich sicherheitshalber noch ein Rapier an die Hüfte. Der Mantel verdeckte alles und so brach er nun zu Fuß in die Richtung auf, in der das vermeintliche Schloss sein würde. Er würde wohl am frühen oder späten Nachmittag dort ankommen, also eine Zeit des Sonnenuntergangs und womöglich zeigte sich dort dann, was auch imemr den hiesigen Menschen so viel Angst bereitete. Er freute sich über eine aufregende Situation. Das war besser, als die ständige Langeweile! Er vermisste Gefahren wirklich.
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ziemlich eingefroren erhaschte Nox endlich ein paar vorläufer des Schlosses. Er fand einen Weg und ein paar Gemäuer und dann letztlich sah er das Schloss, als die Sonne sich bereits am Himmel verabschiedete. Gut, dass er nun diese warme Mütze hatte, sonst wäre er bereits auf dem Hinweg erfroren. Er begutachtete den Zaun und das Gemäuer um das Schloss herum und suchte sich eine Stelle zum drüber kelttern. Der Turm am Vorabend war ein gutes kleines training gewesen, jetzt waren seine Muskeln von der Kälte eher strapaziert als am Vorabend. Er war nun aber auf dem Grundstück das den dorfbewohnern einen Schauer über den Rücken bereitete und trat an die Hauswand des Schlosses heran. Währenddessen verschwanden die letzten Sonnenstrahlen am Horizont.
Nik
Der Nachtablauf des Grafens war meist jeden Tag der gleiche. Er sehnte sich zurück in die Zeit seiner Abenteuer, die Zeit seiner Jugend. Nik musste sehr oft an den Tag denken, der sein Leben komplett auf den Kopf stellte. Ihn zu dem machte, was er nun war. Ob er sein Leben leiden konnte? Das war eine Frage, die er sich definitiv zu oft stellte und dennoch wusste er keine Antwort. Vorsichtig klappte er sein Buch zu, legte es auf den kleinen Ablagetischchen vor sich und stand auf. Draußen wehte ein so heftiger Sturm, dass das Fenster mit Getöse aufsprang und den Kamin mit einigen schnellen Luftböhen auslöschte. Nik wollte sowieso gerade das Zimmer verlassen, es kam ihm nur gelegen. Kälte machte ihm nichts, schließlich war er ja selbst ein Wesen der Finsternis, der Kälte und der Gier. Mit leisen Schritten wanderte er durch sein Schloss. Er könnte schwören er habe eine fremde Präsenz wahrgenommen, er konnte sich doch nicht irren! Vielleicht hatte sein Sohn jemand gesehen, oder gar wie er gerochen?
Er passierte gerade den Ost-Trakt des Schlosses, als er hinter sich Flügelschläge hörte. Es konnte niemand anderes sein als X sein, sein Sohn. Er war im Gegensatz zu Nik nicht schwarzhaarig sondern hatte blondes Haar und orangefarben-leuchtende Augen. „Ein Nachtspazierflug?“ Die Fledermaus, die von der Decke hing, schaute ihn an, zwinkerte und lies sich zu Boden fallen. Im Flug puffte es und ein junger Mann stand vor ihm. „Natürlich, was denkst du denn! Um diese Jahreszeit schmeckt die Beute ganz besonders fein! Tagsüber saufen sie sich bis zum Rand voll und in der Nacht dorkeln sie dann nach Hause. Doch durch ihren Rausch merken sie oft nicht, dass sie vom rechten Wege abkommen und in den Schatten wandern. Dann dauert es nicht mehr lange und… ZACK, tot.“ Er grinste schelmisch und fuhr sich mit einem seiner Finger über seinen Eckzahn. Die ersten Sonnenstrahlen waren schon sichtbar am Himmel zu erkennen, daher machten sich die beiden auf den Weg in ihre Gemächer. Die Vorhänge nicht vergessen vorzuziehen, den Raum abdunkeln und schön kuschelig in den Sarg legen. Auch dieser Tag würde wieder schnell vergehen.
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Die Sargtür öffnete sich, Nik trat heraus und begab sich auf seinen typischen Spaziergang wie jede Nacht. Tagsüber schien wieder eine ganze Menge an Schnee gefallen zu sein, denn er konnte eine deutlich größere Dichte an Schnee wahrnehmen. Demnach war es auch gar nicht so einfach durch den Vorgarten zu stapfen, da er bis zu den Knien im tiefsten Weiß stand. Da ihm das viele Gestapfe auf die Dauer zu anstrengend wurde, schnappte er seinen Umhang, wirbelte ihn in einem coolen Move und PUFF, eine kleine Fledermaus flog aus den auftretenden Wolken hinaus in den Wald.
Nox
Nox hielt sich erstmal an der Hauswand auf und lauschte auf seine Umgebung, ob er vieleicht irgendetwas hörte, das auf LEben innerhalb dieses Gebäudes hindeuten könnte. Allerdings war alles still, vorerst, bis Nox nach einiger zeit leise etwas vernahm, aber es gerade nicht zuordnen konnte. Da aber daraufhin wieder alles still war, bis auf ganz übliche Naturgeräusche, schob er das wieder beiseite und ging nahe an der Hauswand weiter. Der Schnee knirschte unweigerlich unter seinen Steifeln, aber da er bisher noch kein Lebenszeichen wahrnahm, war wohl nichts in der Gegend, das auf ihn aufmerksam wurde. Er blickte sich an dne Wänden um und suchte vielleicht eine Stelle, bei der er ins schloss blicken konnte, aber alle Fenster waren von innen mit einem Vorhang verhangen, somit konnte er auch nicht sehen, ob dahinter irgendwas interessantes war. Also musste er weiter gucken, ob er eine lautlose Methode nach drinnen war. Vielelicht war ja schon irgendwo ein Fenster zerbrochen und bot einen Einstieg. Nach einiger zeit hörte er aber hinter sich ein leises flattern, zuerst beachtete er das nicht, aber irgendwann wurde er stutzig. Es war schon dunkel, da flogen doch keine kleinen Vögel mehr herum und außerdem klang dieses flattern anders, bekannter. Er brauchte kurz bis ihm einfiel, so klingen Fledermäuse, aber es war Winter, da hielten sie doch Winterschlaf, weil die Flügel sonst einfrieren. Er wusste das selber schon aus eigener Erfhahrung dass die dünne Flügelhaut im Winter sehr empfindlich war und es zu Erfrierungen kommen konnte, also drehte er sich misstrauisch um.
Nik
Nichtsahnend flatterte Nik in der Gestalt einer Fledermaus über die Wipfel des Schlosses, er wollte gerade den Garten von oben passieren als er Jemanden durch den Schnee stapfen sah. Was hatte der denn hier zu suchen, etwa wieder ein Tourist der das Schloss begutachten will? Vorsichtig flog er tiefer um sich ein besseres Bild des Eindringlings machen zu können. Er hatte eine dicke Mütze auf dem Kopf und eine Augenklappe im Gesicht. Ein Pirat? Hier in Transilvanien? Ein Kriegsverwundeter? Oder war schon Karneval Zeit? Das war aber außergewöhnlich! Egal, dies tat nichts zur Sache: er war schließlich ein unerwünschter Gast. Nik überlegte kurz und fasste den Entschluss, dass es wohl besser war unerkannter zu bleiben und ihn eine Weile lang zu beobachten, daher entschloss er sich noch ein Weilchen in der Tiergestalt zu bleiben. Er flatterte auf die etwas eingerostete Regenrinne zu und hielt sich mit seinen kleinen Beinchen daran fest. Mal sehen, was sein nächster Schritt sein wird.
Nox
Etwas iritiert sah Nox die kleine Fledermaus herumflattern und sich dann irgendwo nach oben in Richtung Dach begeben. War das etwa eine Rasse, die es nur hier in Transsylvanien gab, die der Kälte so gut trotzen konnte? Da es aber nur ein kleines Tierchen war machte er sich keine großen Gedanken darüber, sondern merkte sich das nur, falls er mal was in einem Biologiebuch nachgucken wollte, ob es wirklich eine Winterart gab. Er beachtete das kleine Tierchen nicht mehr und stapfte wieter durch den tiefen schnee und kam nun an der Hinterseite des Schlosses an. Es war immer noch still und nichts rührte sich und allmählich dachte er sich, musste ihn der Kellner verarscht haben. Etwas übernatürliches spürte er hier nicht und ihm war bisher auch noch nichts passiert. Er stand da hinten, blickte sich um und entdeckte dann eine Terasse. Vielleicht fand er ja drinnen mehr. Zumindest hoffte er das, sonst war sein Ausflug umsonst. Er richtete seine Handschuhe, schritt mit Tatendrang zu einer Terassentür und inspizierte diese, wie er sie öffnen konnte.
Nik
Merkwürdig wie ihn dieser Fremde anstarrte. Hatte der etwa noch nie Fledermäuse in seinem Leben gesehen? Die sollte es doch in ganz Europa schön verstreut geben. Vielleicht war der da unten ja ein Amerikaner? Er hatte ihn noch nicht reden hören, aber wie man musste spinnen die dort sowieso. Neurigig hob er von der Regenrinne ab und flog etwas weiter nach unten, um ein besseres Blickfeld zu bekommen. Der Fremde mit Augenklappe stapfte mühlselig durch den tiefen Schnee auf die HInterseite des Schlosses. Warscheinlich dachte er so leichter einbrechen zu können, aber ob dem so war? Ahhha! Auf die Terasse hatte es ihn verschlagen, dachte sich Nik und flatterte ihm leise hinterher. Die Fledermaus grinste, denn es war gar nicht so einfach das Rästel um die verschlossene Hintertüre zu öffnen.
Nox
Nox, manchmal doch ein sehr einfach denkender Mann, dachte sich, wenn hier eh nur Leute verschwinden und hier ja niemand mehr lebt,warum sollte ich das dann überhaupt vorsichtig öffnen? Er stand wieder aus seiner hocke auf, ging einen Schritt zurück und trat einmal mit voller Kraft gegen das Schloss. Er hatte zwar schon lange nix mehr so aufgetreten, aber wie er das machen musste, wusste er immernoch, Außerdem war die Kälte doch zu etwas nütze, esm achte Dinge brüchiger. Mit einem nicht gerade schönen Geräusch krachte die tür auf und das Holz ums Schloss herum hatte nachgegeben. Amüsiert sah er das und zuckte mit dne Schultern, jetzt konnte er dem ganzen besser uaf den Grund gehen. Vielelicht löste das Geräusch ja etwas interessantes aus! Er rieb sich seine Hände und trat ein und zog sich die Mütze vom Kopf um nun besser lauschen zu können.
Nik
Gespannt beobachtete Nik aus einer weiteren Entfernung das Geschehnis. Doch anstatt die Türe normal zu öffnen trat dieser Typ sie doch glatt ein! Was erlaubt er sich denn da? Fremdes Eigentum kaputtzutreten und dann auch noch im Winter, wo er sowieso schon genug Schnee in seinen Kellergewölben hatte. Da schlägt es aber Dreizehn und da kann er sich auf was gefasst machen, dachte sich Nik, dessen Kopf ein wenig danach aussah als würde er jeden Moment zum Rauchen anfangen. Er flatterte mit blutrot-leuchtenden Augen von seinem Sockel herab, eine kleine Rauchschwade stieg auf und schon stand er in seiner vollen Menschengestalt hinter dem Fremden. Mal sehen wie lange er brauchte um ihn zu bemerken...
Nox
jetzt, wo Nox seine flauschige Mütze nicht mehr aufm Kopf hatte, konnte er wieder besser hören,so fiel ihm recht schnell auf, dass er hinter sich wieder ein Flattergeräusch hörte, aber erstmal ging er weiter in das Haus hinein, stoppte aber und drehte sich um als sich das flattern nun gänzlich zu einem anderen Geräusch veränderte. Er sah noch ein paar kleine Rauchfaden von dannen sausen, als nun statt einer kleinen Fledermaus, ein Mann mit langen, leicht angegrauten haaren und gräulichem, krausen Kinnbart stand nun hinter beziehungsweise vor ihm, nachdem er sich umgedreht hatte. Der Mann hatte einen luftigen Mantel, schien aber dennoch bei der bitteren Kälte nicht zu frieren. Transsylvanien, eine kleine Fledermaus die mich verfolgte und nun steht ein Kerl vor mir? Nox grinste breit, "Ha ich hab nen Vampiren gefunden!"
Nik
Nun stand er dem fremden Mann gegenüber und konnte diesen genauer beobachten. Die Augenklappe war nicht zu verfehlen - die hatte er ja vorhin auch schon gesehen. Etwas sonderbarer waren allerdings seine Augen, denn die hatten die gleiche Farbe wie die des Grafen, nämlich rot. Vorsichtig kniff er eines seiner Augen zu um sein Gegenüber von unten nach oben zu scannen. Wer war dieser Kerl nur? Als er schließlich heiter verkündete einen Vampiren gefunden zu haben musste Nik grinsen. Na sieh einer an, so doof wie er aussah war er anscheinend doch nicht. Er räusperte sich, fegte das etwas Staub und Schnee das auf seinen Schultern lag ab, und begann zu sprechen. "Guten Abend, wer oder was verschafft mir hier die Ehre in meinem Schloss?"
Nox
Da gerade keine Lichtquelle in der Nähe war, sahen für Nox die Augen des Vampiren vor ihm einfach nur dunkel aus. Allgemein waren gerade alle Farben gräulich und auch wenn er nur noch ein Auge hatte, das gut in der Dunkelheit sehen konnte, so beinhaltete dies allerdings keine Farben. auch wenn er jetzt im inneren dieses Schlosses war, so war es dennoch kalt, als hätte hier jemand schon länger nicht mehr das ganze Gebäude beheizt hinzukommt, die von Nox aufgetretene Tür. Überrascht war Nox aber, dass der Vampir vor ihm recht flüssig deutsch sprach, das konnte man von den anderen Einheimischen ja nicht behaupten. "Ney ney guter Vampir, aber ein das bin ich nicht!" seine Miene wechselte nun zu einem neutralen Ausdruck, "ich bin bloß ein Abenteurer ausm Westen, der sich erhofft hatte ein paar gruselige Geister und Dämonen hier vorzufinden, schließlich hörte ich schaurige Gerüchte, aber Sie sehen ganz und gar nicht gruselig aus."
Nik
So wie er ihn anstarrte hatte der Mensch anscheinend schon schlimmere Dinge in seinem Leben gesehen. Normalerweise war dies nämlich der Zeitpunkt an dem die Panik einsetzte und jemand laut um sein Leben schrie. Oder sie versuchten wegzulaufen, doch dieser hier blieb starr an seiner Stelle stehen und blickte ihn an. Und was noch skurrieler war, war der Fakt, dass er Deutsch sprach. Lange hatte Nik diese Sprache nicht mehr gehört. Damals, als er im alten Österreich lebte, lernte er von den Einheimischen sowohl Sprache als auch Kultur. Doch als er älter wurde und drohte durch sein nicht alterndes Aussehen erkannt zu werden, suchte er wieder seinen alten Familiensitz in Transilvanien heim, wo er nun mit seinem Sohn alleine lebte. "Mein Guter, Sie scheinen sich wohl in der Hausnummer geirrt zu haben. Dämonen oder Geister gibt es hier nicht, außer sie bezeichnen einen grandiosen Menschenkenner wie mich als soeinen."
Nox
"Ha, ein grandioser Menschenkenner, das klingt lustig. Nun ich bin hier, weil man mir schauer Geschichten in dem Dörflein da hinten," Nox zeigte in etwa die Himmelsrichtung an aus der er gekommen war, "erzählt hatte. Da nie ein Wesen genauer definiert wurde, ging ich von ganz schlimmen Wesen aus, aber ein Vampyr? Das ist ja nicht beängstigend." Er schmunzelte und stopfte dann seine Hände in die Jackentaschen, ging bei einer schwer, weil da seine Mütze unglaublich viel Platz einnahm. Seine deutsche Aussprache hatte einen leichten nordischen Akzent und er betonte den Buchstaben r immer ein wenig mehr als alle anderen, das war noch eine alte Angewohnheit vom 'arrrrr' sagen und schließlich hatte er ziemlich lange nur englisch gesprochen, welches er von einem Walisen gelernt hatte, der auch herrlich sein r betont hatte. Er psrach aber weiter, "allerdings hätte es mich schon äußerst stark gewundert, wenn ich einem Dämonen begegnet wäre, die gibbets ja schließlich net." Sein schmunzeln wurde nun zu einem leicht besserwisserischen grinsen, aber er grinste nicht so breit, dass seine eigenen spitzen Zähne ans Licht traten.
Nik
Schlau wurde Nik nicht aus dem Fremden nicht wirklich, was er hier wollte blieb im Moment noch unerwähnt. Er trat mit seinen schwarzen Lederstiefeln einen Schritt weiter nach vorne und betrachtete sein Gegenüber nocheinmal genauer. Durch das fahle Mondlicht hatte dessen Gesicht eine sehr merkwürdige Kontur bekommen. Er hatte definitv einige Dinge an sich, die außergewöhnlicher aussahen als ein normaler Dortbewohner. Er hat eine Augenklappe, spricht Deutsch, ein komischer nordischer Akzent schmückt seine Sprache und er trägt merkwürdige Gewänder...Wirklich ein sonderbarer Typ. Schließlich kam er zu Wort. "Mit wem habe ich hier denn das Vergnügen? Sie stehen hier übrigens vor dem Grafen und Besitzer des Schlosses. Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben bin ich ein Nachtschwärmer, daher eher nutzlos bei Tag. Sind Sie hier auf Durchreise?"
Nox
Scheinbar bin ich interessant, stellte Nox fest, als der Vampir etwas näher zu ihm trat. Immerhin war so ein Wesen keine Bedrohung für ihn, aber es war doch außerordentlich interessant, dass es Vampire wirklich gab! Das musste er später unbedingt festhalten! Das sein piraten-hamburgerisch komisch klingen könnte, kam Nox noch nie in den Sinn. "Ah, meine Identität ist gewünscht! Wie ich sagte, ich bin bloß ein Abenteuerer ausm Westen, Nox mein Name und auf der suche nach Entertainment." Hin und wieder flutschten bei ihm doch noch ein paar englische Wörter durch, wenn ihm das deutsche Synonym nicht mehr einfiel oder er es nie gebraucht hatte. "Oh ein Graf sind Sie? Wenn Sie der Besitzer sind, wer ist dann der Eigentümer dem Sie Miete zahlen müssen?" ein kleiner Scherz am Rande, Nox fand einfach das passte gerade gut und schmunzelte immer noch unbeirrt. "Nutzlos bei Tag klingt aber gar nicht schön, stimmt das gerücht, dass ein Vampir bei Sonennlicht zu Asche zerfällt?" In Gedanken überlegte Nox aber, wie sich andere Szenarien hier so zugetragen haben könnte und die Dorfbewohner verschwanden. War dieser Vampir immer anfangs nett und freundlich? Oder warum wurde ich noch nicht angegriffen? Verwirre ich ihn zu sehr?
Nik
"Sei gegrüßt, Nox, der Abenteurer aus dem Westen. Mein Name ist Nikolai Iwanow." Wie es die Höflichkeit abverlangt, strecke Nik seine Hand dem offenbar Deutsch-Englischen Mann entgegen. Als das Wort "Eigentümer" und "Mieter" erwähnt wurde, musste er grinsen und fletschte gut sichtbar seine weißen Zähne. "Den Mieter habe ich schon vor Ewigkeiten zum Abendessen verspeist." Kurz wartete er auf die Reaktion seines Gegenübers und fing dann an zu lachen. "Nein, war nur ein Spaß. Da dieses Anwesen schon seit sehr langer Zeit im Besitz meiner Familie liegt, gibt es weder Mieter noch irgendjemanden der sich, durch die oft verschwindenden Menschen, dafür interessiert es erneut zu vermarkten. Kurz überlegte Nikolai ob er dem Fremden wirklich so viel von sich preisgeben sollte, oder ob er einfach eine Geschichte erfinden sollte. Doch er entschied sich mal für die Wahrheit, dieser Nox schien eine anständige Person zu sein. "Nutzlos war vielleicht der falsche Audruck. Sagen wir es mal so: Das Sonnenlicht schmeichelt meiner Haut nicht wirklich, zu lange sollte ich mich in diesem nicht aufhalten. Schattenbereiche sind daher meine Freunde." Während seines Gespräches musste er des öfteren überlegen, was er nun mit ihm anstellen sollte. Essen, oder doch am Leben lassen? Er hatte viele interessante Aspekte an sich.
Nox
"Oha ein passender Name für diese Region," meinte Nox, der eigentlich immer noch keinen Schimmer hatte in welchem Land er war, war Transsylvanien was eigenes? Oder doch nicht? Egal, das war auch irgendwie unwichtig. Er zog seine behandschuhte Hand wieder aus seiner Manteltasche und schüttelte die Hand seines Gegenübers. Skeptisch war er immer noch, aber er hatte ja zum glück seine treue Pistole und sein Rapier dabei, er würde sich wehren können, das stand fest. Verspeist war jetzt kein großartiges Wort, dass Nox in eine Schockstarre oder ähnliches stürzen ließ, er blickte den Grafen nun eher recht unbeeindruckt an. Wenn er an die verschwundenen dorfbewohner dachte, waren die bestimmt verspeist worden. Außerdem ist für die Gestalten in der umgebung bestimmt ein Schlosskauf viel zu teuer, dachte sich Nox seinen Teil dazu und nickte bloß, als Zeichen das er es verstanden hatte. Wenn er wüsste, dass sein Gegenüber dachte er sei anständig, da wäre er glattweg in lautes Lachen ausgebrochen, aber so fiel diese Reaktion erstmal weg. Nox machte sich im Geiste Notizen: also wenn irgendwas interessantes in diesem Schloss versteckt ist müsste ich des tages wiederkommen, dann werd ich nicht dabei ertappt. "also stimmt es einigermaßen, faszinierend!" Er schwieg kurz, "werd ich jetzt eigentlich hier festgehalten?" Er hatte ein spöttisches funkeln im Auge, "schließlich bin ich ja ein pöser Türenzerstörer!"
Nik
Das der Mann namens Nox einige Waffen bei der Hand hatte, war Nik auf keinen Fall entgangen. Nicht, dass der Mensch eine Chance gegen ihn hätte, doch verscherzen wollte er sich sich trotzdem nicht schon am Anfang ihrer sogenannten..Bekanntschaft. Der Graf schaute auf die Holzbretter, die von der Türe noch übrig beblieben waren und schnaufte. "Sie werden sicher nicht gehen, bevor sie nicht meine Tür repariert haben!" Was bildet sich der denn eigentlich ein? Er, ein Graf von hohem Blute lies sich soetwas sicher nicht gefallen. "Sie können nicht mitten im Winter Sachbeschädigung begehen. Der ganze Schnee wird mir hineinfliegen! Mal abgesehen von den ganzen Tieren die dann bald hier hausen werden weil sie UNterschlupf vor der Kälte suchen! Also, Sie haben die Wahl: Entweder Sie finden hierfür eine Lösung, oder ich muss Sie wohl oder Übel fressen. Als er das Wort fressen aussprach, begannen seine Augen wieder besonders start zu leuchten. Er hat sie Wahl..
Nox
Nox war recht amüsiert von der Drohung des Vampires, ihn essen zu wollen! Wohl eher würde er den Herren vor sich verspeisen, wenn es so weit kommen sollte, daher war Nox Miene ganz und gar nicht verschreckt oder ängstlich, ganz im Gegenteil seine Mundwinkel gingen nach oben und er hatte ein belustigtes Funkeln im Auge. "Vielleicht sollten Sie dann aber irgendwas an ihrem Häuschen aufhängen, damit Fremde wissen, dass es hier bewohnt ist! Ich hätte dann schon nach nem besseren Eingang weitergesucht," in seiner Stimme schwang ein leises, unterschwelliges kichern mit, "ney, bei den Fingereinfriertemperaruren reparier ich nix! Aber man kann ja einen viel besser erfahrenen Handwerker holen! Schlösser kann ich nicht befestigen." Er zuckte ganz unschuldig mit seinen Schultern und verschwieg, dass er an Schiffen manches mal auch was reparieren musste, aber zum einen war das ein knappes Jahrhundert schon her und beinhaltete eigentlich nur Lecks flicken, Segelrisse zunähen oder die Gebeine seiner Feinde als Schiffsschmuck zu preparieren. "Soso fressen will er mich, ja tut mir leid aber viel ist an mir nicht dran," jetzt musdte er aber doch mal breiter grinsen, weils ihn doch zu sehr amüsierte, davei funkelten seine eigenen langen Eckzähne hervor, da seine aber nicht zum Blutsaugen geformt waren, sondern zum Beute greifen waren sie in seinem Gebiss dominanter als seine anderen Zähne und etwas geschwungener. Seine spitzen Backenzähne waren nicht zu sehen, wenn er grinste.
Nik
Es war ja wohl das mindeste, dass der Komiker seine Tür reparierte. Zuerst unbefugtes Gelände betreten und dann auch noch Sachbeschädigung...Das wollte er sich nicht bieten lassen. Noch dazu eine tolle Tür, die sicher nicht mehr als zwei Jahrhunderte schon alt war. Als er das Wort "Temperaturen" und "einfrieren" in nur einem Satz hörte, fiel ihm wieder ein, dass Menschen ja ein anderes Kälteempfinden hatten als Vampire. Das war einer der praktischen Dinge wenn man ein Untoter war. Nie wieder frieren, man muss sich nicht sorgen krank zu werden und man muss selbst im kältesten Winter nicht viel anziehen. "Das ist mir herzlichs egal ob Ihnen ihre Finger abfrieren oder nicht. Sie haben sich das selbst zuzuschreiben. Entweder Sie reparieren die Türe augenblicklich und verschwinden von meinem Anwesen, oder sie werden ein Gefangener in meinem Schloss werden. Sie haben die Wahl!" Nun wurde er ziemlich wütend und stellte sich so vor die kaputte Türe, dass Nox keinen Ausweg mehr hatte. Die Tür war versperrt.
Nox
"Sie wollen also keine fachmännische Reparatur Ihrer Tür? Dabei haben Sie ja Fachmänner in nicht allzu entfernter Gegend. Ich kann die schon zu machen aber das wird nicht lange halten," antwortete Nox frech heraus und grinste immer noch, "aber HA! Sie wollen mich festhalten? Da werd ich Ihnen doch erst nicht die olle Tür da reparieren! Aber gut, wenn ich hier bleiben soll, dann bleib ich das auch," er drehte sich um und verschrenkte seine Arme hinter seinem Rücken, "ich war ja eh neugierig, was sich so hier drinnen befindet, da kann ich jetzt ja unbesorgt Ihre Bude erforschen, wenn Sie mich schon so nett um mein Hierbleiben bitten!" Er schritt nun den Gang entlang und blickte sich um, es war zwar dunkel aber die groben Umrisse konnte er noch wahrnehmen und schließlich könnte er, wenn er es benötigen sollte, Ultraschallwellen aussenden um sich perfekt zurecht zu finden, aber bisher reichte das wenige Licht noch und er ging zielsicher von dem werten Vampiren weg.
Nik
Wie bestellt und nicht abgeholt stand Nik nun im nun menschen-leeren Raum. Da war der doch glatt an ihm vorbei gewustelt und rauschte ab. Na warte, dem wird er noch was erzählen! dachte er sich und eilte ihm hinterher. In Wirklichkeit war Nikolai ja ein lustiges Kerlchen, aber nach außen versuchte er immer wie ein seriöser,alt-gelehrter Vampir auszusehen. Würde man nicht wissen, dass er schon ein paar gute Hundert Jahre auf dem Buckel hatte, dann würde er sich vermutlich wie ein Jungspund aufführen. Aber nein, er war ja ein guter Schauspieler, das Furchteinflösende sollte er auch noch hinbekommen. Zu eingerostet waren seine Überzeugungsfähigkeitren dann doch nicht. Dadurch, dass er wegen seiner ganzen Überlegungen und Gedankenvertieftheit schon sehr viel Zeit veloren hatte, merkte er gar nicht, dass Nox schon weiter in sein Schloss eingedrungen war. Wo er sich genau befand, war ja nicht allzuschwer herauszufinden. Doch in aller herrgottsfrüh (ja ich weiß das es nacht ist xD) schon Sport zu bereiben, mochte er gar nicht. "Na warte, den erwisch ich!" und SCHWUPP schon flog eine Fledermaus in den dunklen Gang hinein.
RPG-Admin
So weit kam Nox dann auch noch nicht, weil er in aller Ruhe die Details des Schlosses in sich aufnahm. Schließlich war er ja auf der suche nach besonderen Dingen! So ein Vampir, der jedweden menschlichen Einfluss auslöschen konnte, würde bestimmt irgendwas besonderes in seinem Besitz haben. Schließlich war Nox ja in erster Linie auf der Suche nach Vorläufer Artefakten, in so einem mysteriösen und gefährlichen Gebiet könnte sich ja leicht etwas befinden! Der Gang in den er eingebrochen war führte nach einer Weile um die Ecke, er sah den Eingang zu einer Wendeltreppe und merkte sich im Kopf die Position und baute sich langsam im Geiste eine Karte des Gebäudes auf. Er bog weiter nach rechts ab und betrat mal die erste richtige Tür die er fand und war in einem Speisesaal. Der ist aber groß, dachte er sich beim begutachten des ganzen. Bestimmt wurden hier Vampirtreffen abgehalten! Wie viele es wohl in der Welt gab? Und wie waren sie entstanden? Selbst wenn ich keine Vorläufer Artefakte finde, so habe ich immer noch die Möglichkeit andere faszinierendeDinge zu erfahren. Nox grinste schelmisch als er weiter den Saal begutachtete. Er ging an einem Regal/Schrank entlang in dem edle Gläser standen. Ob Vampire auch feste Nahrung zu sich nehmen oder sind sie die astreinen Säufer? Füllen sie Blut, so wie ich, eigentlich auch in Flaschen ab um es später genießen zu können? Er zapfte Blut sehr oft in leeren Weinflaschen ab, damit er nicht ständig sich neue Opfer suchen musste, außerdem von besonderen Menschen kostete er das Blut nur selten und ließ die rumstehen wie einen alten, edlen Wein. Nox notierte sich alle seine Fragen im Kopf, schließlich würde der Schlossherr ihm bestimmt gleich wieder zur Verfügung stehen, den leisen flatternden Flügelschlägen hinter sich hörend zu urteilen.
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